Deafheaven – Ordinary Corrupt Human Love

By Friedrich Franz Hermann

Deafheaven liefern mit „Ordinary Corrupt Human Love“ ein Album, das schon im Titel von der Ambivalenz der menschlichen Liebe erzählt. Mit ihrem vierten Album peilt die US-amerikanische Gruppe also ein Territorium an, das keinem Musikgenre verborgen bleibt und schon zahlreiche musikalische Interpretationen überstanden hat.

Das Quintett macht auch auf „Ordinary Corrupt Human Love“ Black-Gaze. Was im ersten Moment schlicht wie die anstrengende Wortneuschöpfung irgendeines Musiktheoretikers klingt, ist eigentlich nur Hybrid zweier Genres – naja, ersteres vielleicht auch:

Der atmosphärische Shoegaze, den Bands wie My Bloody Valentine und Slowdive groß machten und der sich durch zahlreiche, häufig zu ganzen Klangmauern verschwimmende, Ebenen auszeichnet, und der Post-Rock, eine häufig düstere und expressionistische Richtung des Rock, treffen bei Deafheaven aufeinander.

Warum an dieser Stelle so eine theoretische und zugegebenermaßen oberflächliche Beschreibung der Musik, die Deafheaven machen, jedenfalls nicht gänzlich unangebracht ist, merkt man schon beim ersten Track des Albums, ...

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