Thumbnail for 84005

Johnny Marr – Call The Comet – Wenn Legenden lernen

By Friedrich Franz Hermann

Es gibt sie immer wieder. Diese Alben, auf denen jemand in die Fußstapfen eines anderen Künstlers treten muss oder möchte, sich dabei maßlos übernimmt und man am Ende enttäuscht auf eine Platte zurückblickt, die nichts über denjenigen selbst aussagt.

Johnny Marr tritt mit „Call The Comet“ in große Fußstapfen. Dass es seine eigenen sind, macht die Sache nicht einfacher, ist es doch schon schwer, sich von einem fremden Sound zu emanzipieren. Ob es trotzdem klappt? Einfache Frage, komplizierte Antwort.

Als Gitarrist der Smiths schrieb Marr Musikgeschichte, auf seinem ersten Debütalbum „The Messenger“ überdurchschnittlich gute, aber unterdurchschnittlich erfolgreiche Lieder. Auf „Call The Comet“ wird es jetzt politisch, progressiv und poppig.

Das erste klare Indiz der späten Neuerfindung muss wohl „The Tracers“ sein, das die breite Inszenierung eines Songs der High Flying Birds von Noel Gallagher und das virtuose Gitarrenspiel des Altmeisters zusammenführt, um eine intensive Dramatik aufzubauen. ...

Den vollständigen Beitrag lest Ihr hier: MusikBlog