Maximilian Hecker – Wretched Love Songs

By Lena

Zeilen von Verliebten, Liebenden oder jenen, deren Herz am Ende gebrochen wurde, finden sich seit Jahrhunderten in Gedichten, Liedern und anderen Formen der Kunst wieder.

Auch Maximilian Hecker zieht seine Muse aus den Emotionen, der Enttäuschung oder der Euphorie, die die Liebe mit sich bringt. Sein Bindungstrauma und seine oft gescheiterten Beziehungen bilden den Rahmen für sein bereits zwölftes Studioalbum „Wretched Love Songs“ im fragilen Dream-Pop-Sound.

Erbärmliche Liebeslieder? Also doch im Liebeskummer-Gewand? Zwar schlägt Hecker wie gewohnt auch hoffnungsvolle Töne an, wie in „Paradise On Earth“ oder dem träumerisch-elektronischen „Xanax Child“, sein sensibler Gesang und die ehrlichen, wie zerbrechlichen Balladen, die auch schon mal als wahrhaftige Pop-Hymne daher kommen, zielen aber offensichtlich nicht darauf ab, die Schmetterlinge im Bauch zu betonen.

Stattdessen thematisiert er offen die Problematik seiner bisherigen Erfahrungen mit Liebe und wie die mit seiner frühen Kindheit oder der Geburt seiner schwerbehinderten, jüngeren Schwester zusammen hängen. ...

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