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Nick Mulvey – Wake Up Now – Hybride Hymnen

By Philipp

Wegen des Brexit-Votums kann man eine Menge Trübsal blasen. Wenn einem dann noch die kalte, britische Brise ins Gesicht peitscht, kann man schon einmal die Hoffnung verlieren. Nick Mulvey hat da aber ein paar Gegenmittel und träumt sich Richtung globalen Süden. Ganz ohne Klischee und Kitsch.

Das Gründungsmitglied des Portico Quartets entlockt der Gitarre auch auf seinem zweitem Album hybride Hymnen. Schon in seiner früheren Band musste er sich nie in den Vordergrund rücken, achtete nie nur auf Melodie, sondern auch auf Struktur.

Studiert hat der ehemalige Mercury Prize-Nominierte in Kuba. Und tatsächlich, man spürt das Flair von Havanna in Songs wie „Myela“ oder dem galanten „Lullaby“.

Die repetitiv ausgefallenen Muster auf Stücken wie „Remembering“ erinnern hingegen eher an afrikanische Musik. Mulvey akzentuiert Perkussion, bündelt semi-puristischen Folk in Tradition von Junip mit Einsprengseln, die man grob vereinfacht Weltmusik nennen könnte.

Mit Perlen wie „Mountain To Move“ beweist der ...

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