Wild Child – Expectations – Das innere Kind

By Friedrich Franz Hermann

Violine, Bariton-Ukulele, Cello und Trompete. Selbst wer vorher noch nie etwas von Wild Child gehört hat, wird sich bei diesen Instrumenten schon ein erstes Bild des Sounds der Amerikaner aus Texas gemacht haben.

Vermutlich atmosphärischer Pop mit einem Hang zum Anspruchsvollen, zum Künstlerischen? Vermutlich ein buttrig weicher Gesang, der selbst die manchmal erstarrende Kälte melancholischer Streichmusik zum Schmelzen bringe kann? Werden diese Erwartungen auf „Expectations“, dem vierten Studio-Album von Wild Child, erfüllt?

Teilweise trügt der Eindruck tatsächlich nicht, so liefert „Eggshells“ einen durchweg angenehmen Sound, der nicht provoziert, sondern eher seinen selbst formulierten Anspruch „slow down“ erfüllt.

Ganz anders als zum Beispiel „Think It Over“, das mit seiner Energie die Idylle dabei nicht zerstört, sondern allenfalls um eine euphorisierte Leichtigkeit erweitert. Glücklich wird es dann plötzlich, im nächsten Moment liebevoll in „Follow Me“ und dramatisch in „My Town“. Was wie ein ermüdendes Spiel mit den Emotionen ...

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